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Meta Smart Glasses integrieren verdeckten Gesichtserkennungscode

Berichte vom 5. Juni 2026 enthüllten, dass Meta eine inaktive Gesichtserkennungstechnologie, intern als 'NameTag' bekannt, in seine Smart-Glasses-Begleit-App integriert hat, was erneute Datenschutzbedenken aufkommen lässt.

S. WHITMAN· American Korrespondent·7. Juni 2026·2 Min. Lesezeit
Mark Zuckerberg trägt Meta Ray-Ban Smart Glasses auf einem Meta-Event.

Image: New York Post

Rechte und Löschungen

Am 5. Juni 2026 kamen Berichte auf, die darauf hindeuten, dass Meta verdeckt Gesichtserkennungscode in die Begleit-App seiner Smart Glasses integriert hat. Diese Entdeckung, ursprünglich von Wired gemeldet, enthüllt eine inaktive 'NameTag'-Funktion, die in der Lage ist, Personen zu identifizieren, die von der Kamera der Brille erfasst werden.

Die unaktivierte Technologie, die dieses Jahr diskret über mehrere App-Updates integriert wurde, ist in einer von Millionen Nutzern heruntergeladenen AI-Begleit-App vorhanden. Die Analyse der Software durch Wired deutet darauf hin, dass 'NameTag' erfasste Gesichter in einzigartige biometrische 'Faceprints' umwandeln könnte, diese mit auf dem Telefon eines Benutzers gespeicherten Daten abgleichen und sogar neue Begegnungen indexieren könnte.

Andy Stone, Vice President of Communications bei Meta, hat erklärt, dass Kunden diese Gesichtserkennungsfunktion derzeit nicht aktivieren können. Die Enthüllung entfacht jedoch die Datenschutzdebatten neu rund um Metas Smart Glasses, die zuvor bereits Kritik auf sich gezogen haben, weil sie die diskrete Aufzeichnung und Weitergabe von Personen ohne deren ausdrückliche Zustimmung ermöglichen, wie die New York Post anmerkte.

Unsere Einschätzung: Die Existenz dieser unangekündigten Gesichtserkennungsfunktion, auch wenn sie inaktiv ist, unterstreicht eine anhaltende Spannung zwischen technologischem Fortschritt und Nutzerdatenschutz im Smart-Glasses-Sektor. Während Unternehmen wie Meta oft Funktionen proaktiv entwickeln, zeigt die stille Bereitstellung solch sensiblen Codes in einer weit verbreiteten App einen fragwürdigen Ansatz in Bezug auf Transparenz. Zukünftig muss die Branche eine klare Kommunikation und robuste Opt-in-Kontrollen für biometrische Funktionen priorisieren, anstatt diese ohne öffentliche Bekanntgabe zu integrieren.

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