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US-Strafverfolgungsbehörden besorgt wegen Meta Smart Glasses für verdeckte Aufnahmen
Strafverfolgungsbehörden in den USA sind zunehmend besorgt über Metas kamerafähige Smart Glasses. Neu überprüfte Dokumente legen nahe, dass Beamte befürchten, die Geräte könnten geheime Aufnahmen ermöglichen oder bei Terrorismus helfen.
Am 8. September 2026 wurden Bedenken unter US-Strafverfolgungsbehörden bezüglich Metas Smart Glasses bekannt. The Guardian berichtet, dass die Polizei befürchtet, diese kamerafähigen Geräte könnten für verdeckte Aufnahmen oder zur Erleichterung krimineller Handlungen missbraucht werden.
Die Anti-Terror-Einheit des New York Police Department gab im Januar ein Memo heraus, in dem sie Ray-Ban Meta Glasses als potenzielle "Sicherheits- und Spionageabwehr-Bedrohung" kennzeichnete. Diese Anweisung wies laut The Guardian die Beamten an, "alle in Häftlingszellen erlaubten Brillen gründlich zu inspizieren", aus Angst, Inhaftierte könnten die integrierten Kameras und Mikrofone nutzen, um innerhalb von Polizeieinrichtungen Aufnahmen zu machen. Das Memo führte Social-Media-Videos als Beweis an.
Diese NYPD-Anweisung ist kein Einzelfall. The Guardian überprüfte über ein Dutzend zuvor nicht gemeldeter Dokumente, die eine landesweite Besorgnis zeigten. Beamte von Maine bis Kalifornien sollen besorgt sein, dass die Technologie genutzt wird, um Personal und Einrichtungen heimlich aufzuzeichnen oder um bei Verbrechen und Terrorakten zu helfen. Ein von The Guardian hervorgehobener Vorfall betraf ein TikTok-Video vom Juli 2025, das angeblich mit Smart Glasses in einem Untersuchungsgefängnis in South Carolina gedreht wurde, das aufgrund unsicherer Bedingungen einer Bundesuntersuchung unterliegt.
Der TikTok-Nutzer, der angeblich die Aufnahmefunktionen der Meta Glasses nicht kannte, erzählte: "Jeder hier versucht herauszufinden, was mit meiner Brille los ist, warum mein Licht blinkt." Das Video zeigte, wie von The Guardian beschrieben, eine schmutzige Dusche, Arrestzellen, eine überfüllte Cafeteria und andere Häftlinge, die schliefen oder aßen, anscheinend ohne ihr Wissen, dass sie gefilmt wurden.
Unsere Einschätzung: Die zunehmende Verbreitung unauffälliger Smart Glasses stellt eine komplexe Herausforderung für die Privatsphäre in öffentlichen und gesicherten Räumen dar. Während die Möglichkeit, potenziell unsichere Bedingungen zu dokumentieren, wie im Beispiel aus South Carolina, einem öffentlichen Interesse dienen kann, ist das Missbrauchspotenzial in sensiblen Umgebungen offensichtlich. Die Bedenken der Strafverfolgungsbehörden, obwohl legitim, verdeutlichen auch die anhaltende Spannung zwischen Transparenz, Sicherheit und persönlicher technologischer Freiheit.
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