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NFC-Laden ebnet den Weg für wirklich schlanke Smart Glasses

Ein neuer Prototyp demonstriert, wie das kabellose Laden über Near Field Communication (NFC) die Leistung aktueller Smart Glasses erreichen und möglicherweise klobige Pogo-Pins eliminieren kann. Diese Innovation könnte endlich die schlankeren Designs ermöglichen, die die Branche fordert.

M. BELL· American Korrespondent·18. Juni 2026·2 Min. Lesezeit
Ein Paar Ray-Ban Meta Smartglasses, modifiziert mit NFC-Ladefunktion.

Image: www.engadget.com

Rechte und Löschungen

Am 16. Juni 2026 stellte das Unternehmen für kabelloses Laden NuCurrent auf der Augmented World Expo (AWE) einen Prototyp vor. Dieser demonstrierte, wie Near Field Communication (NFC) den Design-Durchbruch für Smart Glasses darstellen könnte, den sie so dringend benötigen. Seit Jahren kämpft die Branche mit klobigen Formfaktoren, hauptsächlich aufgrund der Lademechanismen.

Aktuelle Smart Glasses, einschließlich der Ray-Ban-Produktreihe von Meta, verlassen sich weitgehend auf Pogo-Pins, die zum Laden in den Nasensteg eingebettet sind. Dies erfordert eine feste Verbindung zum Ladeetui und trägt entscheidend zu ihrer merklichen Dicke bei. Laut www.engadget.com ist NuCurrent-CEO Jacob Babcock der Ansicht, dass diese Pins ein wesentlicher Grund für die ähnliche, oft klobige Ästhetik bei Metas bestehenden intelligenten Brillen sind.

NuCurrents innovativer Prototyp ersetzt diese Pins durch eine winzige Spule, die in den Brillenbügel eingebettet ist. Diese Spule verbindet sich kabellos mit einem Sender im Etui. Das Unternehmen berichtet, dass dieses NFC-fähige System eine 50-prozentige Ladung in 20 Minuten erreichen kann, eine Leistung, die dem aktuellen Pogo-Pin-basierten Laden von Meta ebenbürtig ist.

Der räumliche Vorteil von NFC ist erheblich. Während Pogo-Pins eine gewisse Klobigkeit vorgeben, erklärte NuCurrent-CEO Jacob Babcock gegenüber www.engadget.com, dass NFC-Spulen „im Zehntelmillimeterbereich gemessen werden“, was wertvollen internen Platz freisetzt. Er betonte die Bedeutung und merkte an: „Jeder Kubikmillimeter ist in Smart Glasses sehr wichtig.“

Über individuelle Designs hinaus bietet NFC-basiertes Laden auch einen Weg zu universellen Ladestandards für Smart Glasses und andere Wearables. Ähnlich wie Qi zum allgegenwärtigen Standard für Smartphones wurde, könnte eine ähnliche Konsolidierung für Brillen entstehen, obwohl Babcock warnt, dass dies noch mehrere Jahre dauern könnte.

Es gibt eine klare Nachfrage von Herstellern nach vielfältigeren und stilvolleren Smart Glasses. NuCurrent hat bereits mit Essilor Luxottica, dem Hersteller von Ray-Ban, an deren Nuance Audio Brillen zusammengearbeitet. Babcock erläuterte diesen Branchenwandel gegenüber www.engadget.com: „Unternehmen erkennen, dass am Gesicht getragene Technologie viel modischer sein und eine größere Vielfalt an Optionen bieten muss als die Personal Tech der letzten Generation.“ Er fügte hinzu: „Um Skalierung zu ermöglichen, muss man diese technologischen Einschränkungen beseitigen.“

Unsere Einschätzung: Diese Entwicklung ist ein entscheidender Schritt zur Mainstream-Akzeptanz. Ästhetik war lange Zeit ein Hindernis für Smart Glasses und verbannte viele Modelle in Nischenmärkte für Technikbegeisterte. Indem NuCurrent die grundlegenden Designbeschränkungen, die durch die Ladehardware auferlegt werden, angeht, weist das Unternehmen auf eine Zukunft hin, in der smarte Brillen von traditionellen Brillengestellen nicht zu unterscheiden sind, was eine größere Attraktivität fördert und das Wachstum der Branche beschleunigt.

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