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Meta verstärkt den Fokus auf KI-Wearables mit Pendant und mehreren Smart Glasses

Laut Berichten von The Information steht Meta dieses Jahr vor einem großen Vorstoß im Bereich Wearables und wird einen KI-Pendant sowie bis zu vier Smart Glasses Modelle enthüllen.

C. LAURENT· French Korrespondent·31. Mai 2026·2 Min. Lesezeit
Ein Stapel verschiedener Smart Glasses-Fassungen.

Illustration: Smart Glasses Daily

Neue Berichte vom 30. Mai 2026 deuten darauf hin, dass Meta sein Ökosystem für KI-Wearables erheblich ausbaut. Laut The Information plant der Tech-Riese, noch vor Jahresende einen KI-Pendant und bis zu vier neue Smart Glasses Modelle auf den Markt zu bringen. Dieser aggressive Rollout soll Berichten zufolge die erheblichen Verluste der Reality Labs-Sparte, die Metas Hardware-Vorhaben verantwortet, wieder hereinholen.

Der KI-Pendant, der derzeit für das kommende Jahr getestet wird, steht im Einklang mit Metas Übernahme von Limitless im Jahr 2025, einem Unternehmen, das für sein 'Pendant'-Gerät bekannt ist. Die ursprüngliche Limitless-Hardware war ein ansteckbares Bluetooth-Mikrofon, das Gespräche aufzeichnen, zusammenfassen und durchsuchbare Transkripte erstellen konnte. Wie Dan Siroker, CEO von Limitless, damals erklärte: "Meta hat kürzlich eine neue Vision angekündigt, persönliche Superintelligenz für jeden zugänglich zu machen, und ein Schlüsselelement dieser Vision ist der Bau unglaublicher KI-fähiger Wearables."

Über den Pendant hinaus deutet The Information auf eine signifikante Erweiterung von Metas Smart Glasses-Linie hin. Das Unternehmen plant, einen geschäftsorientierten Abonnementdienst namens 'Wearables for Work' einzuführen. Ein internes Memo von Metas VP für Wearables, Alex Himel, skizzierte Berichten zufolge das Ziel, die Akzeptanz von KI-Modellen zu erhöhen und Abonnementzahlungen zu fördern, unter anderem für 'Hatch', einen noch unveröffentlichten KI-Agenten für Verbraucher. Dieser Schritt folgt Metas kürzlicher Einführung von Abonnement-Stufen für seine Social Media-Plattformen wie Instagram und Facebook.

Himels Memo, so The Information, enthüllte auch Pläne zur Diversifizierung von Metas Smart Glasses-Angebot über die bestehenden Ray-Ban- und Oakley-Kooperationen hinaus. Ein neues Modell mit dem Codenamen 'Modelo' wird bereits im Juni erwartet. Diesen Herbst folgen 'Luna' und 'RBM2 Refresh', wahrscheinlich eine weitere Ray-Ban-Variante, gefolgt von 'Mojito VIP' im Dezember. Zusätzlich testet Meta Berichten zufolge zukünftige Modelle, 'Artemis' und 'SSG' (oder 'Supersensing'-Brillen), die alle darauf ausgelegt sind, sich in Metas KI-Modelle und den kommenden Hatch KI-Agenten zu integrieren.

Um diese Ziele zu erreichen, soll Himel den Mitarbeitern ein Ziel von 10 Millionen verkauften Wearables in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 mitgeteilt haben. Dieses Ziel umfasst sowohl neue Produkteinführungen als auch eine erweiterte internationale Verfügbarkeit. Das Unternehmen strebt außerdem an, mindestens zehn Unternehmen für 'Wearables for Work' zu gewinnen, mit dem Ziel, Implementierungen bei mindestens zwei großen Organisationen mit jeweils 100 Geräten zu erreichen, berichtet The Information.

Reality Labs, Metas Metaverse- und Hardwaresparte, hat jahrelang erhebliche Verluste verzeichnet, darunter 19 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Meta-CEO Mark Zuckerberg versicherte Anlegern zuvor, dass Reality Labs seinen finanziellen Abfluss letztendlich reduzieren würde, und erklärte einen erneuten Fokus auf Brillen und andere Wearables.

Unsere Einschätzung: Metas aggressive Strategie unterstreicht eine klare Abkehr von einem exklusiven Metaverse-Fokus hin zu praktischen KI-gestützten Wearables. Das schiere Volumen der geplanten Veröffentlichungen, gepaart mit dem Vorstoß für Verbraucher- und Unternehmensabonnements, signalisiert einen verzweifelten Versuch, eine Einnahmequelle für Reality Labs jenseits des Hardware-Verkaufs zu finden. Der Erfolg des KI-Pendants und der vielfältigen Smart Glasses-Produktpalette wird von einer nahtlosen KI-Integration und überzeugenden Anwendungsfällen abhängen, insbesondere in der wettbewerbsintensiven Abonnementlandschaft, die Meta aufbauen möchte.

Source: Engadget

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