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Meta trennt sich von Ray-Ban und bringt drei Smart Glasses unter eigener Marke auf den Markt
Diese Woche stellte Meta seine erste eigene Smart-Eyewear-Kollektion vor, mit den Modellen Adventury, Fury und einem von Kylie Jenner mitgestalteten Starfire-Modell. Dieser Schritt signalisiert Metas vollständige Unabhängigkeit von seiner Ray-Ban-Partnerschaft und einen strategischen Vorstoß zur breiteren Akzeptanz.
Diese Woche enthüllte Meta seine erste Kollektion von Smart Glasses unter eigener Marke und beendet damit die mehrjährige Partnerschaft mit EssilorLuxotticas Marken Ray-Ban und Oakley. Das nun in Europa erhältliche Direct-to-Consumer-Sortiment umfasst drei verschiedene Fassungen: die Adventury, die Fury und die von Kylie Jenner mitgestaltete Starfire.

Eine bemerkenswerte Änderung ist die Preisgestaltung. Die Einsteiger-Adventury beginnt bei 309 EUR, 110 EUR weniger als das günstigste Ray-Ban Meta-Modell, das 419 EUR kostete. Instagram - @jbaptisten merkt an, dass diese Preisstrategie darauf abzielt, die Attraktivität von AI-Brillen über Early Adopters und bestehende Ray-Ban-Loyalisten hinaus zu erweitern. Die Starfire hingegen ist mit 419 EUR positioniert, was dem früheren Einstiegspreis der Ray-Ban Meta entspricht.

Entscheidend ist, dass diese neuen Modelle die robusten Hardwarespezifikationen beibehalten, die Meta weiterentwickelt hat. Alle drei Fassungen verfügen über eine 12-Megapixel-Kamera, 3K-Videoaufzeichnung, eine Akkulaufzeit von etwa acht Stunden, Open-Ear-Audio, ein Sechs-Mikrofon-Array und die vollständige Integration mit dem Meta AI-Assistenten für Funktionen wie Live-Übersetzung und freihändiges Aufnehmen.
Video: Meta on YouTube

Die Adventury dient als Volumenmodell der Kollektion, mit einer Silhouette, die an das beliebte Wayfarer-Design erinnert, das die Ray-Ban Meta-Linie prägte. Sie zeichnet sich durch eine leichte Bauweise und eine vielfältige Auswahl an Farboptionen aus. Ihr neu gestaltetes Etui lässt sich nun flach zusammenklappen, was auf das Feedback früherer Käufer eingeht, die das ursprüngliche Ladeetui als zu sperrig empfanden.
Die Fury präsentiert eine kühnere Ästhetik mit einer kantigen, übergroßen Front, die für Nutzer gedacht ist, die ein ausgeprägteres Fashion-Statement suchen, anstatt eines subtilen AI-Wearables. Meta bietet dieses Modell mit massiven, transparenten und photochromen Transitions-Gläsern an, was eine vielseitige Nutzung als Korrektur-, Sonnen- und Indoor-Brille ermöglicht.
Die Starfire stellt einen bedeutenden narrativen Wendepunkt für Meta dar. Zusammen mit Kylie Jenner entworfen, präsentiert sie eine längliche, feminine Cat-Eye-Form, die Berichten zufolge von den dominanten Eyewear-Trends der Fashion Week 2026 beeinflusst wurde, so Instagram - @jbaptisten. Dezente Details sind ein Strassstein auf der rechten Linse und ein faltbares Etui mit integriertem Spiegel, ein klarer Hinweis auf Jenners Schönheits-orientiertes Publikum. Ihr Preis von 419 EUR entspricht dem der früheren Ray-Ban Meta und positioniert sie als Lifestyle-Statement statt als Budget-Option.
Unsere Einschätzung: Dieser Launch festigt Metas Vertrauen in die eigene Marke für Smart Eyewear. Der Verzicht auf die Ray-Ban-Lizenz ermöglicht eine größere Kontrolle über Preisgestaltung und Designexperimente und öffnet die Tür sowohl für günstigere Einstiegspunkte als auch für von Prominenten getragene Modekooperationen. Während Apple, Samsung und Google sich darauf vorbereiten, Ende 2026 in den Markt für räumliche Computerbrillen einzusteigen, positioniert sich Meta klar, um seine Markenidentität zu etablieren und Marktanteile direkt zu erobern. Die Zusammenarbeit mit Kylie Jenner bietet eine starke Prominenten-Empfehlung und einen direkten Weg zu einer breiteren, modebewussten Zielgruppe, abseits der traditionellen Tech-Kanäle.
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