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Inmo Go 3 im Test: Funktionale AR-Brille für tägliche Produktivität zum fairen Preis

Die Inmo Go 3 bringt AI-gestützte Features wie Live-Übersetzung und smarte Audioaufnahmen in ein erschwingliches AR-Brillenformat. Wir prüfen, ob ihr modulares Design und 40 Stunden Akkulaufzeit den Anforderungen des Alltags gewachsen sind.

A. TANAKA· Japanese Korrespondent·5. Mai 2026·3 Min. Lesezeit

Steven Sullivan von Geeky Gadgets hat die Inmo Go 3 Smart Glasses kürzlich einer Woche intensiver Praxistests unterzogen. Die 450-Dollar-AR-Brille, angekündigt am 2. Mai 2026, setzt auf duale monochrome Micro-LED-Displays mit einer Helligkeit von 1.500 Nits, was selbst bei direktem Sonnenlicht für klare Sicht sorgt. Ein modulares Akkusystem, austauschbare Batterien und ein Ladecase verlängern die Nutzungsdauer auf bis zu 40 Stunden.

Sullivans Testbericht hebt die Kernfunktionen der Inmo Go 3 hervor: Echtzeit-Übersetzung in 98 Sprachen, smarte Aufnahmen mit AI-Zusammenfassungen und Notizen sowie Live-Untertitel. Diese Features sollen den Nutzen von AR nahtlos in berufliche Aufgaben und Freizeitaktivitäten integrieren. Die Navigation erfolgt über einen Touch-Steuerungsring, während der Ton über einen magnetischen Clip-on-Lautsprecher ausgegeben wird.

Mit einem Gewicht von lediglich 58 Gramm legt die Brille den Fokus klar auf hohen Tragekomfort bei langer Nutzung. Geeky Gadgets hebt das ausgewogene Design und die dezente Ästhetik hervor, die sich in verschiedenste Umgebungen einfügt. Verstellbare Nasenpads und vier Fassungsstile, inklusive Optionen für Sehstärke, richten sich an unterschiedlichste Nutzer. Das Sichtfeld von 30 Grad entspricht dem Standard dieser Geräteklasse.

Die Akkulaufzeit, oft der Flaschenhals bei Wearables, löst die Inmo Go 3 über ihr modulares System. Jeder 270-mAh-Akku bietet rund 5 Stunden Betriebszeit, während das 1.300-mAh-Ladecase die Gesamtnutzung auf 40 Stunden steigert. USB-C-Laden sorgt für Komfort, und das Wechselsystem minimiert Ausfallzeiten.

Über Übersetzung und Aufnahmen hinaus bietet die Inmo Go 3 Musikwiedergabe, anpassbare Benachrichtigungen und eine Teleprompter-Funktion. Die Preise liegen je nach Zubehörpaket, zu dem der Touch-Steuerungsring und der Clip-on-Lautsprecher gehören, zwischen 450 und 550 Dollar.

Unser Fazit: Die Inmo Go 3 trifft genau den richtigen Punkt. Statt auf farbiges AR zu setzen, entschied sich Inmo für monochrome Displays, was Energieeffizienz und Kosten drastisch optimiert. Der Fokus auf praktische AI-Funktionen wie Übersetzung, Zusammenfassungen und Live-Captions macht sie zu einem echten Produktivitätswerkzeug statt zu einem reinen Entertainment-Gadget. Das modulare Akkusystem ist ein kluger strategischer Schachzug und hebt sie von Konkurrenten ab, die oft mit der Ausdauer einer einzelnen Ladung kämpfen. Bei 450 Dollar markiert sie einen erschwinglichen Einstieg für alle, die funktionale AR suchen, ohne das Budget zu sprengen.

## Design und früherer Kontext

Der Anspruch, alltägliche Ästhetik mit leichtgewichtiger Hardware zu verbinden, stand im Mittelpunkt von INMOs Vision für diese Generation. Wie wir am 2. April 2026 vor dem Marktstart berichteten, wurde die GO3 mit dem Ziel vorgestellt, einen neuen Standard für alltagstaugliche AI-Smart-Glasses zu setzen. Diese erste Präsentation zeigte ein ultraleichtes Design, austauschbare Akkus und AI-Funktionen, die sich nahtlos in gängige Routinen einfügen sollten.

Mit der Entscheidung für monochrome Micro-LED-Optiken mit 1.500 Nits anstelle schwererer Vollfarb-Projektionssysteme gelang es INMO, das Gesamtgewicht des Rahmens bei 58 Gramm zu halten. Dieses Konzept wurde entwickelt, um Ablesbarkeit bei Sonnenlicht sowie lange Sitzungen mit Live-Untertiteln oder Teleprompter-Texten zu ermöglichen, ohne das typische klobige Format brillenbasierter optischer Displays aufzuweisen.

## Kampagnenstart und Wettbewerbsumfeld

Seit der Veröffentlichung dieses Artikels im Mai 2026 hat INMO das Ökosystem der GO3 kontinuierlich ausgebaut. Update: Wie wir am 12. Juni 2026 berichteten, starteten die INMO GO3 AI Glasses auf Kickstarter und demonstrierten Echtzeit-Zweiwege-Übersetzung, Foto-Übersetzung sowie Augmented-Reality-Navigation. Die Kampagne thematisierte zudem die Integration führender künstlicher Intelligenzen wie ChatGPT und Gemini, um die Text- und Sprachverarbeitung deutlich zu erweitern.

Update: Internationale Aufmerksamkeit folgte später im Jahr. Wie wir am 16. September 2026 berichteten, erhielt die INMO GO3 einen IFA Innovation Award für ihre binokulare Echtzeit-Übersetzung in 98 Sprachen. Diese Branchenauszeichnung positionierte INMO gegen andere Schlüsselakteure in einem dynamischen Herbstmarkt, darunter Meta, Rokid und Even Realities.

## Produktlinien-Entwicklungen und Sicherheitsupdates

Update: Während die GO3 ihr Profil schärfte, sah sich INMO an anderer Stelle seines Portfolios mit Herausforderungen konfrontiert. Wie wir am 26. September 2026 berichteten, startete INMO einen dringenden Rückruf für die Smart-Video-Brille Air3 in den USA und Kanada. Aufsichtsbehörden und das Unternehmen rieten Besitzern zur sofortigen Einstellung der Nutzung der Air3, nachdem festgestellt wurde, dass überhitzende Bügel eine Verbrennungsgefahr an der linken Rahmenseite darstellten.

Update: Ungeachtet des Air3-Rückrufs trieb INMO die GO3-Plattform weiter voran. Wie wir am 22. Oktober 2026 berichteten, feierten die INMO GO3 Smart Glasses nach einer Ankündigung am 21. Oktober ihr offizielles Debüt. Dieser Launch betonte die dualen MicroLED-Displays, die integrierte Gemini AI und das modulare Stromversorgungssystem als INMOs primäre Antwort auf die Ausdauer- und Nutzbarkeitsprobleme im Markt für Consumer Smart Glasses.

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