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Nicht nur Meta: Die wachsende Smart-Glass-Landschaft
Während Tech-Giganten mit ihrer KI-gestützten Brillen die Schlagzeilen dominieren, buhlen überraschend viele etablierte und aufstrebende Unternehmen um ein Stück vom Smart-Glasses-Markt.

Ein Raster, das verschiedene Smart-Glasses-Modelle unterschiedlicher Marken zeigt.
Die Diskussion über Smart Glasses konzentriert sich oft auf Metas Partnerschaft mit Ray-Ban oder Googles und Apples gemunkelte bzw. angekündigte Eintritte. Diese Titanen nutzen proprietäre Chipsets, umfangreiche Ökosysteme und KI-Modelle, um ihre Designs voranzutreiben.
Ein genauerer Blick offenbart jedoch eine robuste Landschaft mit vielen weiteren Akteuren. Einige, wie HTC mit seiner Vive Eagle, sind Neueinsteiger. Andere haben seit Jahren stillschweigend Innovationen vorangetrieben.
Die Idee einer kamerafähigen Brille ist keineswegs neu. Vor Facebooks gescheiterten Ray-Ban Stories boten Unternehmen wie Pivothead 1080p-Kamerabrillen an. Diese frühe Vorarbeit legte den Grundstein für die heute beliebten integrierteren Designs.
Frühe Pionierleistungen lieferten entscheidende Erkenntnisse. Epiphany Eyewear zum Beispiel lieferte bemerkenswert normal aussehende Kamerabrillen und nahm damit die ästhetischen Prioritäten heutiger Geräte vorweg.
Snap erwarb bekanntlich Vergence Labs, das Unternehmen hinter Epiphany Eyewear. Dies befeuerte die Entwicklung ihrer Spectacles-Linie über mehrere Generationen hinweg.
Die Breite der mittlerweile beteiligten Unternehmen deutet auf einen reifenden Markt hin. Diese vielfältige Beteiligung bedeutet gesunden Wettbewerb und eine größere Auswahl an Lösungen, die die Grenzen dessen verschieben, was Smart Glasses erreichen können.
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