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Even Realities G2: Büro-orientierte Smart Glasses zielen auf Produktivität ab
Am 14. August 2026 angekündigt, verzichtet die G2 auf POV-Kameras zugunsten diskreter Mikrodisplays, mit dem Ziel, die Konzentration am Arbeitsplatz zu verbessern, obwohl Popular Mechanics ihre AI und Steuerung noch als verbesserungswürdig erachtet.
Die Even Realities G2 AI Smart Glasses, angekündigt am 14. August 2026, betreten einen Markt, der oft mit konsumentenorientierten Funktionen wie Kameras und integriertem Audio verbunden ist. Stattdessen priorisiert die G2 ein Büroumfeld und entscheidet sich für Tools, die darauf ausgelegt sind, professionelle Aufgaben zu optimieren und die Abhängigkeit von einem Smartphone während der Arbeit zu reduzieren.
Diese Smart Eyewear integriert kleine, grüne monochrome Displays in jede für Sehstärken geeignete Linse. Diese Mikrodisplays sind darauf ausgelegt, wesentliche Informationen wie Listen, Notizen, Erinnerungen und Übersetzungen direkt in das Sichtfeld des Trägers zu projizieren. Im Gegensatz zu Geräten wie Meta oder Oakley Smart Glasses, ahmt das Design der G2 normale Lesebrillen nach und sorgt so für ein unauffälliges Profil, das sich nahtlos in ein professionelles Umfeld einfügt.
Popular Mechanics stellt fest, dass dieser unaufdringliche Ansatz "weitgehend effektiv" ist und betont den fokussierten Nutzen des Geräts für den Arbeitsplatz. Im Gegensatz zu kamerabestückten Wearables soll der alleinige Fokus der G2 auf die Informationsanzeige den Rezensenten "mehr daran interessiert gemacht haben, ihre Tools in meinen Arbeitsalltag zu integrieren." Die Absicht ist es, relevante Daten bereitzustellen, ohne die Ablenkungen eines vollständigen AR-Overlays oder die sozialen Implikationen eines Aufnahmegeräts.
Der Testbericht weist jedoch auch auf erhebliche Schwachstellen hin. Popular Mechanics stellte fest, dass "viele Aspekte des Geräts ungeschliffen wirken" und führte insbesondere ein inkonsistentes AI-Tool, heikle Bedienelemente und einen ungünstig platzierten Touch-Streifen an. Dies deutet darauf hin, dass, obwohl das Konzept stark ist, die Umsetzung noch erheblicher Verfeinerung bedarf.
Trotz dieser Probleme bezeichnet Popular Mechanics die G2 als "Work-in-Progress-Tech" mit vielversprechendem Potenzial. Das Magazin schlussfolgert, dass sie "eine neuartige und potenziell effektive Möglichkeit darstellt, technologiebasierte Tools nahtlos in Meetings, Projektpräsentationen und jede Art von Arbeit zu integrieren, bei der man lieber nicht auf ein Telefon schauen möchte." Die G2 wird als praktikable Option für Early Adopters positioniert, die bereit sind, aktuelle Einschränkungen im Austausch für ihren innovativen professionellen Nutzen zu übersehen.
Unsere Einschätzung: Die Even Realities G2 besetzt eine wichtige Nische im Smart Glasses Markt: professioneller Nutzen ohne konsumentenorientierte Kameras. Während der Preis von $599 für ein auf Unternehmen ausgerichtetes Gerät zugänglich ist, könnte die gemeldete Unreife ihrer AI und Steuerung eine breitere Akzeptanz behindern. Die Verlagerung hin zu subtilen, aufgabenorientierten Displays stimmt mit unserer langjährigen Ansicht überein, dass die wahre Akzeptanz von Smart Glasses von unaufdringlicher Funktionalität abhängen wird, anstatt von auffälligen, offensichtlichen Merkmalen. Even Realities versteht zweifellos den diskreten Reiz, jetzt müssen sie die Umsetzung perfektionieren.
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